SPD fordert von Kanzler Merz Vorratsliste für Rohstoffe zur Krisenvorsorge

Die SPD fordert Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) auf, eine Vorratsliste über die Verfügbarkeit wichtiger Rohstoffe und Materialien zu erstellen.

Der „Bild“ (Dienstagausgabe) sagte Dirk Wiese (SPD), Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, damit solle Mangellagen in Deutschland vorgebeugt werden. „Die sich verschärfende Lage infolge des Iran-Krieges erfordert eine sofortige und dringende Krisenvorsorge im Kanzleramt – durch Befassung im Nationalen Sicherheitsrat oder die Einberufung des Energiesicherheitskabinetts“, sagte Wiese:

„Das Wirtschaftsministerium agiert seit Wochen viel zu zögerlich und muss jetzt endlich klar benennen, wo und wie Engpässe zeitnah entstehen können. Das geht weit über die Lage an den Tankstellen hinaus.“

Wiese machte klar: „Die Krise hat mittlerweile Auswirkungen auf diverse Wirtschaftsbereiche wie die chemische Industrie, die Landwirtschaft, die Versorgung mit Aluminium, auf Wertschöpfungsketten insgesamt und damit auch auf Lebensmittelpreise.“ Der SPD-Politiker fordert: „All diese Bereiche müssen in den Blick genommen werden, um vorbereitet zu sein und vor die Lage zu kommen.“

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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