US-Börsen schließen im Minus – Inflation steigt im Juli auf höchsten Stand seit Februar

Die US-Börsen haben am Freitag nachgelassen. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 45.545 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,2 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 6.460 Punkten 0,6 Prozent im Minus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 23.415 Punkten 1,2 Prozent im Minus.

Die Märkte erwarten für September eine Leitzinssenkung von der US-Zentralbank Federal Reserve und auch Fed-Chef Jerome Powell hatte sich angesichts der Risiken für den Arbeitsmarkt zuletzt offen für eine Zinssenkung gezeigt. Am Freitag veröffentlichte Daten zeigen nun allerdings, dass die Inflation im Juli gestiegen ist. Die Kerninflation, bei der Lebensmittel und Energiekosten nicht berücksichtigt werden und die als wichtigstes Inflationsmaß der Zentralbank gilt, lag bei einer saisonbereinigten Jahresrate von 2,9 Prozent und damit dem höchsten Stand seit Februar. Für Powell und seine Kollegen bleibt es schwierig, beiden Fed-Zielen – Maximalbeschäftigung und eine Inflationsrate von zwei Prozent – gerecht zu werden.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagabend derweil etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1699 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8548 Euro zu haben.

Der Goldpreis konnte profitieren, am Abend wurden für eine Feinunze 3.447 US-Dollar gezahlt (+1,0 Prozent). Das entspricht einem Preis von 94,73 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 68,12 US-Dollar, das waren 50 Cent oder 0,7 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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