Cottbus schränkt Wasserentnahme aus Seen und Flüssen ein

Die Stadt Cottbus hat die Entnahme von Wasser aus Oberflächengewässern tagsüber untersagt. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, gilt das Verbot von 8:00 bis 20:00 Uhr und betrifft das gesamte Stadtgebiet.

Betroffen sind insbesondere Pumpvorrichtungen, mit denen Wasser entnommen wird.

Die Allgemeinverfügung war bereits angekündigt worden und ist seit Dienstag in Kraft. Sie wurde am Vortag auf der Website der Stadt veröffentlicht.

Hintergrund sind anhaltende Trockenheit und niedrige Wasserstände in der Region.

Das Landesamt für Umwelt setzt derweil die Stufe 2 des Niedrigwasserkonzepts für das mittlere Spreegebiet um. In der Folge wird weniger Wasser in Gräben im Stadtgebiet und im Umland eingeleitet.

Weitere Einschränkungen der Wasserentnahme könnten folgen.

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