Bundesregierung hält Einladung an Donald Trump aufrecht – Termin weiter offen

Die deutsche Bundesregierung hält ihre Einladung an Donald Trump aufrecht.

„Der Bundeskanzler hat den US-Präsidenten ja auf seinem ersten Besuch im vergangenen Jahr bereits nach Deutschland eingeladen“, sagte der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer am Freitag der dts Nachrichtenagentur. Ein neues „Update“ hierzu könne er allerdings nicht geben. Termine dieser Art würden immer erst am Freitag der Vorwoche angekündigt.

Als Merz am Dienstag in Washington war, wurde ein Gegenbesuch des US-Präsidenten in Deutschland weder bei der Pressebegegnung im Weißen Haus noch beim nachfolgenden Statement des Bundeskanzlers angesprochen. Im Dezember hatte der Bundeskanzler während seines Antrittsbesuchs in Rheinland-Pfalz gesagt, Trump werde in 2026 die Heimat seiner pfälzischen Vorfahren besuchen. „Die Einladung ist ausgesprochen und er hat mit großer Begeisterung zugesagt“. Auch damals konnte er keinen Termin nennen.

Der Großvater von Donald Trump war 1885 aus der Pfalz in die Vereinigten Staaten ausgewandert, hatte später aber auch noch einmal eine Zeit in Deutschland gelebt und sogar versucht, die bayerische Staatsbürgerschaft zurückzuerlangen, was ihm aber nicht gelang.

Trump hatte in der Vergangenheit betont, „deutsches Blut“ in seinen Adern zu haben. Zwar war er als US-Präsident mehrfach auf deutschem Boden, so beim G20-Gipfel in Hamburg und auf der US-Airbase Ramstein, allerdings nie zu einem offiziellen Staatsbesuch in Berlin.

Foto: Bergmann, Guido/BPA via dts Nachrichtenagentur

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