Geflügelpest in Putenbetrieb im Landkreis Elbe-Elster festgestellt

Im Landkreis Elbe-Elster ist bei einem Putenmastbetrieb mit rund 4.800 Tieren die Geflügelpest amtlich festgestellt worden. Es handelt sich um den 20. Ausbruch in einem Nutzgeflügelbestand in Brandenburg seit dem vergangenen Herbst, wie das zuständige Ministerium am Montag mitteilte.

In dem Betrieb waren zuvor erhöhte Tierverluste aufgetreten.

Das Veterinäramt des Landkreises sperrte den Bestand sofort und entnahm Proben. Das Landeslabor Berlin-Brandenburg wies das aviäre Influenzavirus vom Subtyp H5N1 nach, was das nationale Referenzlabor, das Friedrich-Loeffler-Institut, bestätigte.

Der Landkreis ordnet nun per Tierseuchenallgemeinverfügung die tierschutzgerechte Tötung der Tiere sowie Schutzzonen an.

Um den Betrieb werden eine Schutzzone von mindestens drei und eine Überwachungszone von mindestens zehn Kilometern eingerichtet. Das Ministerium appelliert an alle Geflügelhalter, die Biosicherheitsmaßnahmen strikt einzuhalten und bei unklaren Krankheitsfällen sofort die Veterinärämter zu informieren.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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