Mann spuckt Bundespolizistin an und verletzt sie am Flughafenbahnhof Berlin

Ein 24-jähriger Mann hat am Dienstagmorgen am Bahnhof des Berliner Flughafens BER eine Bundespolizistin angegriffen und verletzt. Das teilte die Bundespolizei am Donnerstag mit.

Der polnische Staatsangehörige war zuvor im Regionalexpress ohne Fahrschein angetroffen worden.

Gegen 6:40 Uhr hatten Bahnmitarbeiter die Bundespolizei über den Schwarzfahrer informiert. Die Beamten fanden den Mann schlafend im Zug.

Nachdem er mehrfach aufgefordert worden war, den Zug zu verlassen, versuchte er zu flüchten, konnte aber vorläufig festgenommen werden. Eine Überprüfung ergab, dass gegen ihn zwei Ausschreibungen der Staatsanwaltschaft Krefeld wegen Diebstahls vorlagen.

Bei den weiteren polizeilichen Maßnahmen verhielt sich der 24-Jährige unkooperativ und spuckte einer Beamtin ins Gesicht.

Die Einsatzkräfte brachten ihn zu Boden und fesselten ihn. Dabei verletzte er die Polizistin an der linken Hand.

Der Mann wurde zur Dienststelle gebracht. Gegen ihn wurden Strafverfahren eingeleitet, unter anderem wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und Körperverletzung.

Nach Abschluss der Sachbearbeitung wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Hofreiter fordert EU-Fonds ohne Ungarn zur Ukraine-Finanzierung und Sanktionen gegen Orban

    Der Vorsitzende des Europaausschusses des Bundestags, Anton Hofreiter (Grüne), hat zur Finanzierung der Ukraine einen zwischenstaatlichen Fonds ohne Beteiligung Ungarns gefordert.„Es ist in unserem Sicherheitsinteresse, dass die Ukraine finanziert wird…

    EuGH stärkt Rechte von Transpersonen: EU-Staaten müssen Verfahren zur Geschlechtsanerkennung schaffen

    Der Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) hat die Rechte von transgeschlechtlichen Menschen gestärkt. EU-Mitgliedstaaten seien verpflichtet, klare, zugängliche und wirksame Verfahren für die rechtliche Anerkennung der von einer Person gelebten…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert