Bundespolizei nimmt Frau nach Messerbedrohung in S-Bahn fest

Die Bundespolizei hat in Berlin eine Frau vorläufig festgenommen. Sie soll in einer S-Bahn der Linie 3 eine Reisende mit einem Messer bedroht haben, wie die Polizei am Dienstag mitteilte.

Der Vorfall ereignete sich am Montag gegen 23:30 Uhr zwischen den Bahnhöfen Alexanderplatz und Jannowitzbrücke.

Laut Polizeiangaben soll die 32-Jährige mehrfach Blickkontakt zu einer 19-jährigen Reisenden aufgenommen und mit einem Messer in der Hand Schnittbewegungen am Hals angedeutet haben. Zwei Zeugen, ein 17-jähriger und ein 29-jähriger Deutscher, ergriffen die Frau, fixierten sie und sicherten das Messer.

Dabei verletzten sie sich leicht an den Händen, lehnten aber eine medizinische Versorgung ab. Ein 15-jähriger Zeuge betätigte die Notbremse.

Sicherheitsmitarbeiter der Deutschen Bahn hielten die Frau am Bahnhof Jannowitzbrücke fest, bis Bundespolizeibeamte eintrafen.

Diese nahmen die deutsche Staatsangehörige vorläufig fest und beschlagnahmten das Messer. Eine Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von 2,22 Promille.

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde die 32-Jährige von der Dienststelle entlassen. Die Bundespolizei ermittelt wegen Bedrohung, gefährlicher Körperverletzung, Körperverletzung und eines Verstoßes gegen das Waffengesetz.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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