Pergamonmuseum: Teilöffnung 2027 mit Pergamonaltar, doch erneute Schließungen bis 2037 geplant

Am 13. April 2027 soll ein Teil des Berliner Pergamonmuseums nach jahrelanger Schließung wieder öffnen, darunter auch der aufwendig sanierte Saal mit dem weltberühmten Pergamonaltar. Doch der Saal wird nach seiner Wiedereröffnung erneut schließen: Im Juli 2034 soll er noch mal für fünf Monate zu sein, wie der „Spiegel“ unter Berufung auf einen internen Terminplan für die Baustelle berichtet.

Grund sind wohl Sanierungsarbeiten in einem anderen Museumsteil. Weitere gerade erst sanierte Bereiche sollen dem Plan zufolge nur für kurze Zeit offen sein: Der Haupteingang mit dem neu errichteten „Tempietto“ soll ab April 2027 nur etwas mehr als drei Jahre als Eingang dienen. Danach soll er für mehr als sechs Jahre wieder schließen. Der Schlütersaal soll ab 2032 erneut für mehr als fünf Jahre schließen.

Ein Museumsteil wird gerade für die Teilöffnung im nächsten April eingerichtet. Ob dieser Termin eingehalten wird, ist nicht sicher: Intern hieß es Ende September, dass der „zeitliche Puffer vollständig aufgebraucht“ sei. „Jede Störung hat direkten Einfluss auf den Fertigstellungstermin.“ Auf Anfrage teilte die Stiftung Preußischer Kulturbesitz mit, man gehe von einer Eröffnung im „Frühjahr 2027“ aus.

Vollständig wieder öffnen soll das Museum laut den Plänen am 16. Juli 2037. Das Datum wurde allerdings bereits um drei Wochen nach hinten verschoben: Eigentlich war den Unterlagen zufolge der 24. Juni als großer Tag geplant. Ursprünglich sollte das Museum von 2005 bis 2010 saniert werden, begonnen wurde erst 2013.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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