Mietpreisbremse und Wohnungsmangel: Hubertz widerspricht Union und sieht Neubauten nicht gefährdet

Bundesbauministerin Verena Hubertz (SPD) widerspricht Kritik aus der Union, dass eine Ausweitung der Mietpreisbremse den Wohnungsmangel verschärft. „Es sorgt nicht für weniger Neubauten“, sagte die SPD-Politikerin den Sendern RTL und ntv.

Für Neubauten gelte die Mietpreisbremse so oder so nicht. Hubertz: „Die SPD hat vorgeschlagen, dass man von 2014 noch mal ein paar Jahre nach vorne rutscht auf 2019. Das wollte die Union nicht. Und jetzt liegt der Ball im Parlament. Und da gucken wir mal, wo man sich einigt.“ Die Ministerin ist zuversichtlich. „Demokratie ist, das Machbare hinzubekommen. Da werden wir einen guten Weg miteinander finden“.

Recht habe die Union mit der Aussage, dass Investoren eine gewisse Planungssicherheit erwarten. „Wir müssen Anreize schaffen, damit man wieder investiert. Aber die Mietpreisbremse wird mir da in dem Kontext viel zu viel hoch gehangen“, so Hubertz. Diese sei nicht das Problem für ausbleibende Investitionen. „Wir müssen an die Rahmenbedingungen ran und gute Anreize schaffen.“

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Bundeswehr startet YouTube-Serie Generation Wehrdienst zur Rekrutierung junger Erwachsener

    Auf der Suche nach neuen Rekruten startet die Bundeswehr eine YouTube-Serie. Diese soll in Kürze anlaufen und den Titel „Generation Wehrdienst“ haben, teilte das Verteidigungsministerium am Freitag mit.Es solle gezeigt…

    Hitzewelle in Deutschland: Caritas-Präsidentin Welskop-Deffaa fordert mehr offene Kirchen zur Abkühlung

    Angesichts der Hitzewelle fordert Caritas-Präsidentin Eva Maria Welskop-Deffaa mehr offene Kirchen – zwecks Abkühlung. Viele Gotteshäuser seien bereits zugänglich, doch das reiche nicht.„Es sollten wieder mehr sein“, sagte Welskop-Deffaa der…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert