Über 1.000 Menschen demonstrieren in Potsdam gegen Rechtsextremismus

Mehr als 1.000 Menschen haben sich am Dienstag in Potsdam versammelt, um ein klares Zeichen gegen Rechtsextremismus, Hass und Spaltung zu setzen. Die Demonstration fand anlässlich des Jahrestags des Potsdamer Geheimtreffens statt, bei dem extrem rechte Akteure Abschiebungsfantasien und antidemokratische Pläne diskutiert haben sollen, wie die Veranstalter mitteilten.

An der Kundgebung beteiligte sich ein breites zivilgesellschaftliches und parteiübergreifendes Bündnis, darunter Potsdam bekennt Farbe, Omas gegen Rechts, die Junge Union/Junge CDA, Jusos, Grüne Jugend, DGB Jugend und FridaysForFuture.

Potsdams Oberbürgermeisterin Noosha Aubel betonte in ihrer Rede: „Demokratie entsteht dort, wo Menschen einander zuhören, Verantwortung übernehmen und trotz Unterschiedlichkeiten gemeinsam handeln.“

Marie Jakob von den Jusos Potsdam forderte alle demokratischen Parteien auf, Seite an Seite gegen Rechtsextremismus und Populismus zu stehen. Landelin Winter von der Grünen Jugend Brandenburg unterstrich die Bedeutung des breiten Bündnisses: „Die demokratische Zivilgesellschaft steht zusammen. Wir lassen uns nicht einschüchtern – nicht von rechten Netzwerken, nicht von Drohungen und nicht von der Hetze der AfD.“

Foto: Bündnis 90/Die Grünen Brandenburg via dts Nachrichtenagentur

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