BSW warnt vor steigender Altersarmut in Brandenburg

Die BSW-Fraktion im Brandenburger Landtag hat vor einer Rentenpolitik gewarnt, die nach ihrer Ansicht die Lebensrealität vieler Menschen ignoriert und den Anstieg der Altersarmut weiter verschärft. Das teilte der sozialpolitische Sprecher Andreas Kutsche am Freitag mit.‘
‚Kutsche kritisierte insbesondere die aktuellen Beschlüsse des Koalitionsausschusses: „Millionen Menschen – besonders in Ostdeutschland – beziehen Renten, die kaum zum Leben reichen. Während Teile der Jungen Union über vermeintliche Milliardenrisiken eines stabilen Rentenniveaus spekulieren, blenden sie diese Realität vollständig aus.“

Der Politiker warf Bundeskanzler Merz vor, die bestehende Altersarmut fortschreiben zu wollen.‘
‚Die BSW-Fraktion fordert eine grundlegende Neuausrichtung der Rentenpolitik mit einem stabilen gesetzlichen Rentensystem nach österreichischem Vorbild, bei dem auch Politiker und Beamte einzahlen.

Zudem sollen Renten bis 2.000 Euro steuerfrei gestellt werden. Kutsche betonte: „Wir brauchen eine starke gesetzliche Rente, auf die sich alle verlassen können, die ein Leben lang gearbeitet haben.“

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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