Nato-Generalsekretär Rutte kündigt nach US-Russland-Gesprächen weiteren Druck auf Russland an

Nachdem Vertreter der USA und Russlands sich am Dienstag zu Verhandlungen über die Zukunft der Ukraine in Moskau getroffen haben, hat Nato-Generalsekretär Mark Rutte am Mittwoch angekündigt, den Druck auf Russland aufrecht erhalten zu wollen.

„Die Nato bleibt hier, die Nato macht weiter“, sagte er. „Die Ukraine bekommt, was sie braucht, und das ist auch Druck auf Russland.“ Man müsse daran denken, dass Russland monatlich 20.000 Soldaten verliere.

Die Nato müsse gegen jede Aggression zurückschlagen können und jeden Zentimeter des Nato-Gebiets verteidigen können, so Rutte. „Dabei wenden wir uns auch gegen hybride Bedrohungen, ob Sabotage oder andere Versuche, unsere Gesellschaft zu destabilisieren.“

Der Nato-Generalsekretär forderte alle Länder auf, ihre Zusagen einzuhalten, um das Ziel von 5 Milliarden Dollar zur Finanzierung der Ukraine einzuhalten. Kanada, Deutschland, Norwegen und Polen wollen Rutte zufolge mehr Mittel für die Ukraine bereitstellen. Zwei Drittel der Nato-Mitglieder hätten sich der Initiative im Außenministertreffen angeschlossen.

Rutte begrüßte die Bemühungen Trumps um einen gerechten Frieden. Konkret wollte er das Treffen in Moskau nicht kommentieren, um den Prozess nicht komplizierter zu machen. Er stellte jedoch erneut fest, dass es auf der Welt nur einen Menschen gebe, der den Krieg gegen die Ukraine beenden könne.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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