Bundespolizei verlängert Mitführverbot gefährlicher Gegenstände an Berliner Bahnhöfen

Die Bundespolizeidirektion Berlin hat das Mitführverbot von gefährlichen Gegenständen an zwölf Berliner Bahnhöfen bis zum 31. Juli 2025 verlängert. Das teilte die Behörde am Donnerstag mit.

Das Verbot umfasst Gegenstände, die als Schlag- oder Stichwaffen eingesetzt werden können oder geeignet sind, schwere Verletzungen zu verursachen.

In den ersten vier Wochen der Maßnahme kontrollierten Beamte 4.754 Personen und stellten 319 gefährliche Gegenstände sicher. Dabei gab es 180 Verstöße gegen die Verbotsverfügung und 82 Verstöße gegen das Waffengesetz.

Unter den sichergestellten Gegenständen waren 167 Messer, 79 Reizstoffe, 32 Werkzeuge und 20 Hiebwaffen.

Bei den Kontrollen deckte die Bundespolizei zudem 422 Straftaten auf, darunter 88 Gewaltdelikte und 86 Betäubungsmitteldelikte. In 42 Fällen konnten offene Haftbefehle vollstreckt werden.

Der Präsident der Bundespolizeidirektion Berlin, Carsten Glade, bezeichnete die Maßnahme als wirksam und notwendig für die öffentliche Sicherheit.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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