Brandenburg und Armenien unterzeichnen Abkommen für Forschungsprojekt

Das Land Brandenburg und die Republik Armenien haben ein Abkommen zur Förderung eines historischen Forschungsprojekts unterzeichnet. Das teilte das brandenburgische Wissenschaftsministerium mit.

Kultur- und Wissenschaftsministerin Manja Schüle und der armenische Botschafter Viktor Yengibaryan besiegelten die Zusammenarbeit am Montag im Potsdamer Lepsiushaus.

Das Projekt mit dem Titel „Deutsche Täter und Helfer im Osmanischen Reich“ wird in den Jahren 2026 und 2027 mit jeweils 7.500 Euro vom Ministerium gefördert. Die Unterzeichnung fand am 19. Januar um 10:45 Uhr in der Forschungs- und Begegnungsstätte in der Großen Weinmeisterstraße statt.

Im Anschluss besuchten die Unterzeichner die Ausstellung des Hauses.

Das Lepsiushaus befindet sich in der ehemaligen Villa des Theologen und Menschenrechtlers Johannes Lepsius, der 1916 von dort aus einen Bericht über die Lage der Armenier im Osmanischen Reich verbreitete. Die Einrichtung wird jährlich mit 45.000 Euro vom Ministerium unterstützt.

Seit mehreren Jahren fördert das Land zudem Projekte zur länderübergreifenden Zusammenarbeit mit Armenien.

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