AfD bei Landratswahl in Oberspreewald-Lausitz nur knapp gescheitert

Bei der Landratswahl im Landkreis Oberspreewald-Lausitz hat CDU-Kandidat Alexander Ebert mit 53,4 Prozent die meisten Stimmen bekommen. Seine Gegenkandidatin hieß Antje Ruhland-Führer und wurde von der AfD aufgestellt, sie erreichte im zweiten Wahlgang 46,6 Prozent der Stimmen.

Der Landesvorsitzende der AfD Brandenburg, René Springer, wertete das Ergebnis am Sonntagabend trotzdem als starkes Signal.

„Fast jeder zweite Wähler in Oberspreewald-Lausitz hat sich für die AfD entschieden“, sagte er. Das Ergebnis zeige, dass die Partei von Wahl zu Wahl wachse und der „Rückenwind“ stärker werde, so Springer weiter.

Die Wahl war mit Spannung erwarten worden, weil die AfD erstmals in Brandenburg einen Landrat gestellt hätte.

Der bisherige parteilose Landrat Siegurd Heinze war nach 16 Jahren im Amt nicht noch einmal angetreten

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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