Sachsen-Anhalts Ministerpräsident fordert lebenslange Stadionverbote nach britischem Vorbild

Nach den jüngsten Ausschreitungen in ostdeutschen Fußballstadien hat sich Sachsen-Anhalts neuer Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) für lebenslange Stadionverbote nach britischem Vorbild ausgesprochen.

„Ich habe keinerlei Verständnis dafür, wie da Chaoten auf unsere Polizei eingeprügelt haben, mit Gullydeckeln auf sie geworfen haben und mit Pflastersteinen“, sagte Schulze der „Bild am Sonntag“ über die jüngsten Ausschreitungen.

Angesichts der zunehmenden Gewalt und steigender Polizeieinsätze reiche die bisherige Sicherheitsstrategie nicht mehr aus. Schulze forderte von der Deutschen Fußball Liga (DFL) und dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) „klare Lösungen“.

Der Ministerpräsident verwies dabei explizit auf die strikten Regelungen in England: „Ich bin ein großer Fan der Premier League. Wenn jemand dort solche Sachen macht, dann bekommt er ein lebenslanges Stadionverbot. Anders geht das gar nicht.“ Zusätzlich brauche es „verschärfte Kontrollen beim Einlass ins Stadion“.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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