Razzien gegen rechtsextremen Verlag: Durchsuchungen in Deutschland, Polen und Spanien

In Deutschland, Polen und Spanien sind die Sicherheitsbehörden am Mittwoch im Rahmen von Razzien gegen mutmaßliche Betreiber eines rechtsextremen Verlages vorgegangen.

In Deutschland fanden an acht Orten in Brandenburg, Baden-Württemberg, Sachsen, Bayern und Nordrhein-Westfalen Durchsuchungen statt, berichtet der RBB. In Polen soll eine Druckerei das Ziel der Ermittler sein und in Spanien wurden eine Lagerhalle sowie die Privat- und Geschäftsräume durchsucht, die einem Brandenburger Rechtsextremisten, der eine Haftstrafe in Deutschland absitzt, und seiner Frau zugeordnet werden.

Daneben sollen sich die Durchsuchungen gegen acht weitere Männer und Frauen richten: Druckereibesitzer, ein Grafiker, ein IT-Spezialist und der Besitzer eines Business-Centers gehören zu den Beschuldigten. Der Verlagsinhaber wird per internationalem Haftbefehl gesucht. Er soll bereits vor Jahren nach Russland geflüchtet sein und von dort aus das Geschäft organisieren.

Die Staatsanwaltschaft wirft den Beschuldigten dem Bericht zufolge vor, dass sie zwischen 2022 und 2024 gemeinsam in hunderten Fällen volksverhetzende Druckwerke hergestellt und verbreitet haben sollen.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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