UNHCR: Bis zu 3,2 Millionen Binnenvertriebene im Iran durch Konflikt

Das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR geht davon aus, dass bis zu 3,2 Millionen Iraner aufgrund des anhaltenden Konflikts vorübergehend innerhalb des Landes vertrieben wurden. Vorläufige Einschätzungen zeigten, dass zwischen 600.000 und einer Million Haushalte betroffen seien, teilte die Organisation am Donnerstag mit. Die meisten von ihnen flohen aus Teheran und anderen großen Städten in den Norden und ländliche Gebiete, um Sicherheit zu suchen.

Auch Flüchtlingsfamilien, die im Land aufgenommen wurden, vor allem Afghanen, seien betroffen. Diese seien besonders gefährdet, da sie sich bereits in einer prekären Lage befänden und über begrenzte Unterstützungsnetzwerke verfügten. Familien verließen die betroffenen Gebiete aufgrund der zunehmenden Unsicherheit und des eingeschränkten Zugangs zu grundlegenden Dienstleistungen.

Das UNHCR hat seine Maßnahmen im Land auf die wachsenden Bedürfnisse angepasst. Man arbeite mit nationalen Behörden und Partnern zusammen, um den neu entstehenden Bedarf zu bewerten und die Vorsorge angesichts zunehmender Bevölkerungsbewegungen zu verstärken.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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