Iran meldet landesweite Angriffe auf Verkehrsinfrastruktur

Der Iran hat landesweite Angriffe auf seine Verkehrsinfrastruktur gemeldet.

Unter anderem sei eine Eisenbahnbrücke in der Stadt Kaschan im Zentrum des Landes bei einem israelischen Luftangriff getroffen worden, berichten iranische Staatsmedien am Dienstag. Dabei seien mindestens zwei Menschen getötet worden. Weitere Angriffe wurden auf eine Autobahnbrücke in der Nähe der Tabriz-Zanjan-Autobahn im Nordwesten, eine Eisenbahnbrücke in Karadsch im Norden und einen Bahnhof in Maschhad gemeldet.

Die Angriffe erfolgten, nachdem das israelische Militär die Iraner gewarnt hatte, aus Sicherheitsgründen vorerst keine Züge zu benutzen. Das israelische Militär teilte mit, es habe in der letzten Stunde eine „groß angelegte Angriffswelle abgeschlossen“, die auf „Dutzende von Infrastruktureinrichtungen in mehreren Gebieten im Iran“ abgezielt habe.

Zugleich sollen die USA Medienberichten zufolge Militärziele auf der für den iranischen Ölhandel wichtigen Insel Kharg angegriffen haben. Die Angriffe erfolgten wenige Stunden vor dem Ablaufen des Ultimatums von US-Präsident Donald Trump, der mit der Zerstörung von Brücken und Kraftwerken gedroht hatte, falls der Iran die Straße von Hormus nicht für den Schiffsverkehr öffnet.

Trump bekräftigte dieses Ultimatum auch noch einmal bei seinem Kurznachrichtendienst Truth Social. „Heute Nacht wird eine ganze Zivilisation untergehen, die niemals wieder zurückkehren wird“, schrieb er. „Ich möchte nicht, dass das geschieht, aber es wird wahrscheinlich so kommen.“ Es könnte aber noch ein Wunder geschehen. „47 Jahre Erpressung, Korruption und Tod werden endlich ein Ende finden“, so Trump.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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