Fünf Weltkriegsbomben in Potsdam werden entschärft

Bei einer systematischen Munitionssuche im Auftrag des Landesbetriebs Forst sind in Potsdam fünf Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Das teilte die Pressestelle der Landeshauptstadt mit.

Drei Bomben, darunter eine 250 Kilogramm schwere sowjetische, wurden im Wildpark West entdeckt. Zwei weitere 250-Kilogramm-Bomben US-amerikanischer Herkunft liegen im Forst an der Michendorfer Chaussee.

Die Entschärfung der großen Bombe im Wildpark ist für Dienstag, den 21. April, geplant.

Die beiden kleineren Geschosse dort werden kontrolliert gesprengt. Für die beiden Bomben an der Michendorfer Chaussee ist die Entschärfung am Donnerstag, den 23. April, vorgesehen.

An beiden Tagen werden ab 8:30 Uhr Sperrkreise um die Fundorte eingerichtet, die auch Verkehrsbehinderungen nach sich ziehen.

Im Wildpark betrifft die Sperrung ein Waldgebiet, Wohnhäuser sind nicht betroffen. Die Bahnlinie RB 22 wird umgeleitet.

An der Michendorfer Chaussee muss die B2 zwischen Brauhausberg und Nesselgrundbrücke gesperrt werden, einzelne Anwohner und Gewerbebetriebe müssen ihre Gebäude verlassen. Für die Einsätze werden rund 180 beziehungsweise 140 Einsatzkräfte der Stadt erwartet.

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