Juso-Chef Türmer fordert Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenze und stärkere Beteiligung von Kapitalerträgen

Juso-Chef Philipp Türmer hat die Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung gefordert und sich damit hinter einen Vorstoß von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) gestellt.

„Ich finde es richtig, dass sie angehoben wird“, sagte Türmer dem Nachrichtenmagazin POLITICO (Dienstag). „Wenn es nach mir ginge, müsste man sie sogar abschaffen“, so Türmer.

Der Juso-Chef forderte, Kapitalerträge stärker einzubeziehen. „Dass man Kapitalerträge genauso an der Finanzierung des Sozialstaats wie Arbeitseinkommen beteiligt“, sagte er. „Alles wird auf Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer abgewälzt und das ist unfair“, sagte Türmer. Zugleich sprach er sich für strukturelle Reformen im System aus. „Wir stehen für eine Bürgerversicherung“, so Türmer.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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