Pro Bahn fordert Preissenkungen statt Preisstabilität bei der Deutschen Bahn

Die Ankündigung von Bahnchefin Evelyn Palla, die Bahnpreise für den Fernverkehr wegen der Energiekrise ab dem 1. Mai ein Jahr stabil halten zu wollen, reicht aus Sicht des Fahrgastverbandes Pro Bahn nicht aus. Der Ehrenvorsitzende Detlef Neuß sagte der „Rheinischen Post“ (Montag): „Die Bahn muss die Preise senken. Zumindest für einen bestimmten Zeitraum.“

Neuß ergänzte, wenn die Bahn fast immer zu spät komme und so viele Züge ausfielen, sei die Ankündigung, die Preise nicht erhöhen zu wollen, zu wenig. „Eine Preiserhöhung ist in der gegenwärtigen Situation ohnehin nicht zu vermitteln“, sagte Neuß.

Hinzu komme, dass im Fernverkehr die Tickets je nach Strecke und Auslastung teurer würden. „Wir haben da keine Fixpreise“, so der Experte. „Inwieweit sich darauf der Verzicht auf eine Preiserhöhung auswirken wird, bleibt offen.“

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Wirtschaftsrat der CDU kritisiert Führungsschwäche von Merz

    Astrid Hamker, die Präsidentin des Wirtschaftsrats der CDU, fordert von Bundeskanzler Friedrich Merz mehr Führung. „Von einem Bundeskanzler erwarte ich mir noch deutlich mehr Führung“, sagte sie dem Nachrichtenmagazin Focus.…

    CSU-Politikerin Ilse Aigner: Dobrindt unterstützt Kandidatur für Bundespräsidentenamt

    Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) unterstützt Überlegungen, die CSU-Politikerin Ilse Aigner zur nächsten Bundespräsidentin zu wählen. Das sei „eine Überlegung, die man fortsetzen kann“, sagte Dobrindt dem „Spiegel“.„Das ist ein Modell…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert