GdW-Präsident Gedaschko: Modernisierungskosten nach Sanierung sollen künftig vom Einkommen abhängen

Der Bundesverband der deutschen Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW) spricht sich dafür aus, die Beteiligung von Mietern an Mieterhöhungen aufgrund von Sanierungsmaßnahmen künftig nach Einkommen zu staffeln.

„Künftig muss das Einkommen eine stärkere Rolle spielen und nicht mehr die Kaltmiete“, sagte Verbandspräsident Axel Gedaschko der „Bild“ (Samstagausgabe). „Ziel muss eine Staffelung sein: Mieter mit höheren Einkommen sollten stärker an Modernisierungskosten beteiligt werden als Mieter mit niedrigen Einkommen.“

Konkret geht es um die Kostenbeteiligung beim Wechsel auf eine klimafreundliche und effizientere Heizungsanlage sowie energetische Sanierungsmaßnahmen. Diese können die Vermieter zu gleichen Teilen auf die Mieter umlegen.

Gedaschko forderte die schwarz-rote Koalition auf, sie müsse „schnell handeln“. Es sei „doch nicht gerecht, dass zum Beispiel für eine alleinerziehende Krankenschwester mit 4,50 Euro Kaltmiete die Miete nach einer Sanierung genau steigt wie für das Doppelverdiener-Ehepaar im gleichen Haus“, sagte Gedaschko.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    BSW-Gründerin Wagenknecht: Merz und Klingbeil ruinieren Land und Leute – Rücktritt gefordert

    Sahra Wagenknecht fordert den Rücktritt der Bundesregierung. Die schwarz-rote Koalition um Kanzler Friedrich Merz (CDU) und Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD) ist am Mittwoch seit einem Jahr im Amt.„Friedrich Merz ist…

    Forsa-Umfrage: Nur noch 22 Prozent halten Merz` Äußerungen für angemessen

    Bundeskanzler Friedrich Merz steht wegen seines Kommunikationsstils und mangelnden Vertrauens in der Kritik. Laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag von RTL/ntv halten nur noch 22 Prozent der Bundesbürger seine Äußerungen für…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert