Potsdamer Bevölkerung wächst nur noch minimal

Die Landeshauptstadt Potsdam hat ihren 33. Statistischen Jahresbericht für das Jahr 2024 vorgelegt. Das 280 Seiten starke Werk gibt einen detaillierten Überblick über die demografischen, wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse der Stadt.

Vorgestellt wurde der Bericht von Dezernent Dieter Jetschmanegg, dem Projektverantwortlichen Stefan Tolksdorf und Bereichsleiterin Heike Gumz.

Die Einwohnerzahl stieg demnach nur noch um 510 Personen auf 187.820, das geringste Plus seit dem Jahr 2000. Grund dafür ist ein anhaltender Sterbeüberschuss: 2024 standen 1.428 Lebendgeborenen 1.964 Gestorbene gegenüber.

Die Zuzüge aus dem In- und Ausland können diesen Verlust kaum noch ausgleichen. Die Zahl der Zugezogenen sank auf 9.500, während die Wegzüge mit 8.617 nahezu konstant blieben.

Ohne die krisenbedingten Zuzüge hätte Potsdam einen Bevölkerungsrückgang zu verzeichnen.

Erstmals lebten über 105.000 Haushalte in der Stadt, mehr als die Hälfte davon sind Singlehaushalte. Der Anteil der Einwohner mit Migrationshintergrund stieg auf 19,9 Prozent.

Die Arbeitslosenquote erhöhte sich leicht auf 5,8 Prozent. Positiv entwickelte sich der Wohnungsbestand, der auf 98.126 Einheiten anwuchs.

Die Kriminalitätsdichte sank auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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