Immobilienwirtschaft fordert Stopp der Mietpreisbremse und kritisiert fehlende Wirkung

Die Immobilienwirtschaft fordert einen Stopp der Mietpreisbremse. Diese sei „unsozial“, weil sie nicht wirke und „die falschen schützt“, sagte Iris Schöberl, Präsidentin des Zentralen Immobilien Ausschusses (ZIA), am Freitag der dts Nachrichtenagentur. Sie spreche auch für zahlreiche andere Immobilienverbände, stellte Schöberl klar.

Wie der Übergang erfolgen könne und ob man dafür die Kappungsgrenze aussetzen müsse, ließ sie offen. Jedenfalls müsse man jetzt mit dem „Abschmelzen“ der Regulierung beginnen. Sie wünsche sich dazu einen Austausch mit der Justizministerin, sagte Schöberl. Einfach anrufen und einen Termin mit ihr machen, könne sie nicht. Immerhin seien jetzt aber Expertengruppen gebildet worden, in der die Immobilienwirtschaft auch angehört werde, das sei jedoch ein langwieriges Verfahren.

Am Morgen hatte das Statistische Bundesamt mitgeteilt, dass im Jahr 2025 in Deutschland nur noch 206.600 Wohnungen gebaut wurden – und damit 18 Prozent oder 45.400 Wohnungen weniger als im Vorjahr. Damit sank die Zahl fertiggestellter Wohnungen im zweiten Jahr in Folge deutlich.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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