Brandenburg erkundet Erdwärme-Potenzial in der Niederlausitz

Das Land Brandenburg hat mit Voruntersuchungen für eine geologische Landesaufnahme in der Niederlausitz begonnen. Ziel ist es, mögliche wasserführende Schichten für die Nutzung von Erdwärme zu erkunden, wie das Wirtschaftsministerium am Montag mitteilte.

Die Untersuchungen konzentrieren sich auf eine 100 Kilometer lange Strecke zwischen Cottbus und Guben sowie entlang der deutsch-polnischen Grenze.

Für das Projekt stelle das Land 3 Millionen Euro bereit.

Die seismischen Untersuchungen sollen im Spätherbst stattfinden, nachdem im Juli die Vorbereitungen beginnen. Wirtschaftsminister Daniel Keller (SPD) betonte, die Ergebnisse könnten die kommunale Wärmeplanung unterstützen und die Wärmewende voranbringen.

Das Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe (LBGR) setzt dabei auf bewährte 2D-Seismik.

Die beauftragte DMT Group werde ab Juli die Strecke erkunden und Genehmigungen einholen. Öffentliche Informationsveranstaltungen für Anwohner seien im Herbst geplant.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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