Arbeitsmarkt in Berlin und Brandenburg bleibt angespannt

Die Arbeitslosigkeit in Berlin und Brandenburg ist im Mai leicht gesunken, ein echter Durchbruch ist nach Einschätzung der Bundesagentur für Arbeit aber nicht in Sicht. Das teilte die Chefin der Regionaldirektion Berlin-Brandenburg, Carina Knie-Nürnberg, am Freitag mit.

Die schwächelnde Konjunktur laste weiter auf dem Stellenmarkt, Arbeitgeber blieben vorsichtig.

In Berlin sank die Arbeitslosenquote um 0,3 Prozentpunkte auf 10,3 Prozent. In Brandenburg ging sie um 0,1 Prozentpunkt auf 6,4 Prozent zurück.

Insgesamt waren in der Hauptstadt 222.023 Menschen arbeitslos gemeldet, 3.337 weniger als im April. In Brandenburg waren es 86.393 Arbeitslose, ein Rückgang um 1.469. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten stieg in Berlin um 1.500 auf 1.679.700 und in Brandenburg um 2.500 auf 879.900.

Die Nachfrage nach neuen Arbeitskräften entwickelte sich unterschiedlich.

In Berlin wurden im Mai 5.216 neue Stellen gemeldet, 637 mehr als im Vormonat und 649 mehr als vor einem Jahr. In Brandenburg gingen 3.978 neue Stellen ein, 100 weniger als im April, aber 444 mehr als im Mai 2025. Der Bestand an offenen Stellen liegt in beiden Ländern jedoch weiterhin unter dem Vorjahresniveau.

Positive Entwicklungen gibt es in den Bereichen Gesundheits- und Sozialwesen sowie Gastgewerbe, während die Zeitarbeit und in Berlin auch der Bereich Information und Kommunikation Beschäftigungsrückgänge verzeichnen.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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