AfD-Abgeordnete verteidigen Teilnahme am St. Petersburger Wirtschaftsforum: „Westen hat sich Russland als Feind ausgeguckt“

Mehrere AfD-Abgeordnete verteidigen ihre Teilnahme am St. Petersburger Wirtschaftsforum. Sachsens AfD-Chef Jörg Urban sagte dem Magazin „Politico“, Russland habe in die europäische und deutsche Politik massiv Vertrauen verloren. Man wolle helfen, dieses Vertrauen wieder aufzubauen, um möglichst bald wieder in wirtschaftlichen und kulturellen Austausch mit Russland zu treten.

Der Brandenburger Bundestagsabgeordnete Steffen Kotré sagte demselben Magazin, es sei „völlig aus der Luft gegriffen“, Russland als größte Bedrohung für Deutschland, Europa und die transatlantische Sicherheit darzustellen. „Aber im Gegenteil hat sich der Westen Russland als Feind ausgeguckt und rüstet.“

Der Europapolitiker Petr Bystron sprach von „dummen und nicht funktionierenden Embargos der Altparteien“. Die Deutschen würden sich wünschen, wieder günstiges Gas und Rohöl aus Russland zu beziehen. „Wir werden dafür kämpfen, dass die deutsche Industrie hier auf dem Markt wieder Fuß fassen kann“, sagte Bystron weiter.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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