Berliner Regierungschef Wegner: Steinmeiers Ja zu Olympia 2036 ist starkes Signal für Demokratie und Freiheit

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner (CDU), hat die Unterstützung von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier für eine Olympia-Bewerbung 2036 begrüßt.

Wegner sagte am Sonntag der ARD, er sei „sehr erleichtert“ und freue sich, dass Steinmeier trotz früherer Bedenken nun eine Bewerbung unterstütze. Er wisse, dass der Bundespräsident „ein glühender Olympia-Befürworter“ sei. „Wir wollen die Spiele nach Deutschland holen“, so Wegner. Zwar würden die Spiele von 1936 auch ein Thema sein, mit dem man sich befassen müsse. Insgesamt sehe er aber eher eine Chance, der Welt „100 Jahre danach deutlich zu machen“, dass „Berlin heute keine Stadt in einer Diktatur ist, sondern einer Demokratie als Stadt der Freiheit, als Stadt der Vielfalt, der Weltoffenheit“.

Zudem äußerte sich Wegner zur aktuellen Steuerdebatte. Von einer Erhöhung der Mehrwertsteuer halte er „gar nichts“. Gerade in Zeiten, in denen auch die Mitte der Gesellschaft nicht mehr wisse, wie sie ihren Wocheneinkauf im Supermarkt bezahlen könne, sei eine solche Steuererhöhung „das falsche Signal“. Die Menschen in Deutschland bräuchten Entlastungen. „Das Leben ist immer teurer geworden, nicht nur an der Tankstelle, auch im Supermarkt, auch bei den Mieten.“ Entlastungen müssten deshalb das Gebot der Stunde sein, so Wegner.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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