Brandenburg setzt auf Gedenkstätten als Lernorte gegen SED-Unrecht

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat sich mit Vertretern von SED-Opferverbänden zum neunten Arbeitstreffen zur Aufarbeitung des DDR-Unrechts getroffen. Dabei verwies er die Bedeutung der Erinnerungskultur und kündigte an, Gedenkstätten im Land stärker als Bildungsorte zu fördern.

„Wir dürfen keinen Schlussstrich unter die Vergangenheit Ostdeutschlands ziehen“, sagte Woidke nach Angabgne der Staatskanzlei.

Bildungsstaatssekretär Hendrik Fischer (SPD) stellte ein neues Konzept zur Stärkung der Gedenkstättenpädagogik vor. Schüler sollten durch Besuche historischer Orte ein besseres Verständnis für die doppelte deutsche Diktaturgeschichte entwickeln.

Dazu sollen Pädagogen enger mit Schulen zusammenarbeiten.

Woidke verwies zudem auf Fortschritte bei der Opferentschädigung. Die jüngste Anhebung der SED-Opferrente sei ein „starkes Signal an die Betroffenen“.

Die Landesregierung arbeite weiter eng mit Aufarbeitungsinitiativen und der Beauftragten Maria Nooke zusammen.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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