Neuer Temperaturrekord in Deutschland: Nächtlicher Tiefstwert in Ostsachsen bei 29,4 Grad

In der Nacht zu Sonntag ist ein weiterer Temperaturrekord in Deutschland aufgestellt worden.

Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach vorläufigen Ergebnissen am Vormittag mitteilte, ist die Temperatur in Kubschütz im Kreis Bautzen in Ostsachsen nicht unter 29,4 Grad Celsius gesunken. Das ist ein neuer Rekord der nächtlichen Minimumtemperatur in Deutschland seit Aufzeichnungsbeginn. Der alte Rekord stammte von der Nacht auf den 13. August 2003 vom Weinbiet in Rheinland-Pfalz (27,2 Grad).

In den vergangenen Tagen waren bereits tagsüber neue Hitzerekorde aufgestellt worden. So wurden an der Wetterstation Möckern-Drewitz in Sachsen-Anhalt am Samstagnachmittag gegen 16:20 Uhr 41,5 Grad gemessen. Kurz zuvor waren in Saarbrücken-Burbach im Saarland 41,4 Grad registriert worden. Das war jeweils mehr als die 41,3 Grad vom Vortag, die ebenfalls in Saarbrücken-Burbach verzeichnet worden waren. Zuvor waren fast sieben Jahre lang die am 25. Juli 2019 sowohl in Duisburg-Baerl als auch in Tönisvorst gemessenen 41,2 die anerkannten deutschen „Hitzerekorde“.

Am Sonntag wurde unterdessen bereits gegen 8 Uhr an den ersten Stationen die 30-Grad-Marke überschritten. Im Laufe des Tages wird laut DWD vor allem nach Osten die 40-Grad-Marke wieder geknackt werden und es herrscht vielerorts eine starke, oft auch extreme, Wärmebelastung. Hinzu kommen teils schwere Gewitter, die zum Wochenstart dann für eine Abkühlung sorgen dürften.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Waffenversteck am Berliner Stadtrand: Dobrindt bestätigt Ermittlungen gegen mutmaßlichen Low-Level-Agenten

    Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hat bestätigt, dass der Verfassungsschutz und das Landeskriminalamt Berlin ein Waffenversteck am Stadtrand von Berlin ausfindig gemacht haben. Man arbeite in diesem Zusammenhang mit ausländischen Geheimdiensten…

    Waffendepot in Wald bei Berlin entdeckt

    Sicherheitsbehörden haben am Stadtrand von Berlin ein Versteck mit scharfen Waffen entdeckt. Nach Einschätzung der Behörden handele es sich „um ein Depot russischer Agenten für mögliche Anschläge“, berichteten WDR, NDR…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert