Kanzleramtschef Frei: Entlastungspaket von 10,4 Milliarden Euro spürbar für Bürger und Wirtschaft

Kanzleramtschef Thorsten Frei (CDU) hat eine drastische Reduktion von Berichts- und Dokumentationspflichten versprochen. Man habe sich im letzten Koalitionsausschuss „gerade bei den Berichts- und Dokumentationspflichten einen echten Paradigmenwechsel“ verordnet, sagte Frei dem Talk-Format „Stimme am Morgen“ des TV-Senders der „Welt“ am Mittwoch.

Berichtspflichten würden abgeschafft. Ministerien, die sie für notwendig erachteten, müssten das explizit begründen. Auch im Bereich der Dokumentationspflichten werde man ordentlich zurückschneiden, bis auf die Dinge, die europa- und verfassungsrechtlich vorgegeben seien, versprach der CDU-Politiker.

Frei zeigte sich zufrieden mit den Fortschritten bei der Entbürokratisierung. Seit dem letzten Entlastungskabinett im November des vergangenen Jahres habe man die Bürger und die Wirtschaft im Volumen von etwa 10,4 Milliarden Euro entlasten können.

„Da waren wichtige Dinge dabei. In der Energiepolitik beispielsweise oder auch in der Verkehrspolitik, wenn Sie an die Neuordnung des Führerscheins denken, mit deutlich geringeren Kosten, das spüren die Menschen sehr wohl“, so Frei. Darüber hinaus beschließe man nun weitere Entlastungsmaßnahmen im Volumen von etwa 630 Millionen Euro. Es handle sich um etwa zwölf Maßnahmen in allen Bereichen, in der Gesundheit, in der Verkehrs-, in der Arbeitsmarktpolitik und vielen anderen Bereichen mehr. Das seien schon spürbare Entlastungen.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Jörg Thadeusz verteidigt Wolfram Weimer: „Leute fühlen sich auf den Schlips getreten“

    Moderator Jörg Thadeusz verteidigt Kulturstaatsminister Wolfram Weimer. „Leute fühlen sich auf den Schlips getreten, weil Wolfram Weimer irgendwelchen Zausel-Buchhandlungen kein Geld zubilligt“, sagte Thadeusz dem „Spiegel“.Weimer war kürzlich in die…

    Volksbegehren gegen Söder: ÖDP will Amtszeit von Ministerpräsidenten auf zehn Jahre begrenzen

    Die Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP) will offenbar über einen Volksentscheid in der bayerischen Verfassung zu verankern, dass Ministerpräsidenten maximal zwei Legislaturperioden im Amt bleiben dürfen. Die Partei wolle am Donnerstag einen…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert