England besiegt Frankreich 6:4 im WM-Spiel um Platz drei

Bei der Fußball-Weltmeisterschaft haben sich England und Frankreich im Spiel um Platz drei ein Tor-Spektakel geliefert, das schließlich mit 6:4 zu Gunsten der Briten endete.

Die Mannschaft von Trainer Thomas Tuchel zeigte zumindest in der ersten Hälfte eine unangefochten dominante Leistung und ging bereits in der zweiten Minute durch Declan Rice in Führung. Rice nutzte einen Fehlpass der Franzosen im Spielaufbau und schloss ungestört aus der Distanz ab. Kurz darauf erhöhte Ezri Konsa in der 18. Minute per Kopf nach einer Flanke von Rice auf 2:0. Bukayo Saka baute die Führung in der 37. Minute weiter aus, als er nach einem abgewehrten Schuss von Rashford erneut zum Abschluss kam und traf.

Frankreich, das in der ersten Halbzeit kaum ins Spiel fand, musste mit einem 0:4-Rückstand in die Pause gehen, nachdem Saka in der Nachspielzeit der ersten Hälfte erneut traf.

Die Franzosen zeigten sich nach der Halbzeitpause wie ausgewechselt und kamen durch Kylian Mbappé in der 48. Minute zum 1:4-Anschlusstreffer. Mbappé wurde schön freigespielt und traf mit einem Linksschuss. Bradley Barcola verkürzte in der 54. Minute weiter, als er nach einem schnellen Angriff ins kurze Eck traf. Spätestens jetzt wurde die Partie endgültig zum Spektakel, es folgte ein Angriff nach dem anderen – meistens durch die Franzosen, und es war wieder Mbappé, der in der 63. Minute mit einem kräftigen Linksschuss erhöhte.

England bekam in der Schlussphase einen Elfmeter, den Bukayo Saka in der 87. Minute verwandelte und damit gefühlt schon den Deckel drauf machte zum 5:3 – aber Frankreich wollte sich noch nicht geschlagen geben: Ousmane Dembélé traf in der 93. Minute mit Links zum Anschlusstreffer, und schließlich legte für die Engländer Jude Bellingham in der 96. Minute zum 6:4-Schlussstand nach.

Frankreichs Trainer Didier Deschamps, der bereits vor dem Spiel angekündigt hatte, seinen Posten als Nationaltrainer zu räumen, konnte zumindest mit dem Kampfgeist seiner Mannschaft in der zweiten Halbzeit zufrieden sein. England hingegen feiert den dritten Platz und damit das beste WM-Ergebnis seit dem Titelgewinn 1966.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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