US-Börsen legen zu: Dow Jones steigt um 0,7 Prozent trotz Nahost-Konflikt und Unsicherheit in der Berichtssaison

Die US-Börsen haben am Dienstag zugelegt. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 52.225 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,7 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 7.509 Punkten 0,9 Prozent im Plus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 29.155 Punkten 1,9 Prozent im Plus.

„Die Börse ist hin- und hergerissen zwischen dem Nahost-Konflikt und der US-Berichtssaison“, kommentierte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. „Beide Aspekte sind nicht berechenbar und besitzen ein hohes Überraschungs- und gleichermaßen Enttäuschungspotenzial. Die KI-Euphorie hat zu sehr hohen Bewertungen bei vielen US-Unternehmen geführt“, so Lipkow. „In dieser Woche werden Alphabet, Intel, IBM und Service Now aufzeigen müssen, ob diese gerechtfertigt sind oder es eine kalte Dusche für die Investoren geben wird.“

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagabend etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1403 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8770 Euro zu haben.

Der Goldpreis konnte deutlich profitieren, am Abend wurden für eine Feinunze 4.085 US-Dollar gezahlt (+2,0 Prozent). Das entspricht einem Preis von 115,19 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Dienstagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 91,48 US-Dollar, das waren 2,5 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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