Reiche: Pensionsfonds sollen in Start-ups investieren, um Renten zu sichern

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) will die kapitalgedeckte Altersvorsorge stärker für Investitionen in Start-ups nutzen und widerspricht Sorgen um die Sicherheit der Renten.

„Viele deutsche Pensionsfonds sind im Minus. Viele deutsche Pensionsfonds verlieren jedes Jahr Geld“, sagte Reiche den Sendern RTL und ntv. Andere europäische Rentenfonds machten hingegen zwischen acht und zehn Prozent Rendite, „weil sie einen ganz kleinen Teil ihres Kapitals, zwei Prozent, in Start-ups und in den Kapitalmarkt investieren“. Wer einen „ganz kleinen Teil“ des Portfolios in Start-ups, in neue Unternehmen, in Wachstum investiere, komme am Ende besser raus und sichere die Rente viel, viel besser, als das derzeit in Deutschland geschehe.

In den USA komme ein großer Teil der Gewinne aus solchen Beteiligungen direkt bei den Rentnern an; einen ähnlichen Mechanismus brauche es auch hierzulande, damit deutsche Unternehmen nicht an die amerikanische Börse abwandern müssten. Ziel sei, dass Start-ups „hier bleiben, hier gründen und wachsen können“ und zugleich „eine wesentliche Säule“ für die Altersvorsorge bilden könnten.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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