Nach Ceuta-Krise: Österreich fordert EU-weite Asylverfahren in Drittstaaten

Angesichts der Szenen in der spanischen Exklave Ceuta drängt Österreich darauf, die Bearbeitung von Asylverfahren künftig in Staaten außerhalb der EU auszulagern.

Österreichs Innenminister Gerhard Karner sagte der „Welt“, die rechtlichen Möglichkeiten dazu seien mit dem EU-Asylpakt geschaffen worden. Den Worten müssten nun Taten folgen. Das Ziel sei, Bilder wie die aus Ceuta und Tote im Mittelmeer zu verhindern. Die Vorfälle in Ceuta hätten dem Vorhaben, Asylverfahren in Drittstaaten abzuhalten, weitere Dynamik gebracht.

Karner erklärte weiter, dass sogenannte Rückkehrzentren für abgelehnte Asylbewerber und Asylverfahren in Staaten außerhalb Europas die Verbreitung von Falschmeldungen und Schleuserkriminalität verhindern könnten.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Thorsten Frei bestätigt Pläne der Bundesregierung für neuen Zivildienst

    Der neue Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, Thorsten Frei, bestätigt, dass es Pläne innerhalb der Bundesregierung für einen neuen Zivildienst gibt.Für den Fall, dass es zu einer Wiedereinführung einer Wehrpflicht…

    Zahl der Brauereien in Deutschland sinkt 2025 auf 1.415

    Die Zahl der Brauereien in Deutschland ist im Jahr 2025 auf 1.415 gesunken.Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mitteilte, ist dies ein Rückgang um 53 Brauereien (-3,6 Prozent) im…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert