Urteil in Hamburg: Haftstrafen für Mitglieder der „Letzten Verteidigungswelle“

Im Prozess gegen sieben Mitglieder und einen Unterstützer der rechtsextremen Terrorgruppe „Letzte Verteidigungswelle“ hat das Hanseatische Oberlandesgericht die Angeklagten teilweise zu langen Haftstrafen verurteilt.

Wie das Gericht am Mittwoch mitteilte, reicht das Strafmaß bei sieben Angeklagten von zwei Jahren und vier Monaten bis hin zu fünf Jahren. Ein weiterer Angeklagter wurde zu einer Bewährungsstrafe von eineinhalb Jahren verurteilt.

Der Generalbundesanwalt hatte den jungen Männern unter anderem Mitgliedschaft und Unterstützung einer terroristischen Vereinigung vorgeworfen. Hinzu kamen versuchter Mord, Verabredung zum Mord und gefährliche Körperverletzung. Der jüngste Angeklagte war bei entsprechenden Taten erst 14 Jahre alt.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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