Bericht: Finanzministerium plant Senkung von Steuerfreibeträgen für Vereine und Betriebsverkäufe

Das Bundesfinanzministerium unter Leitung von Lars Klingbeil (SPD) plant, die Steuerfreibeträge für Vereine deutlich zu senken. Das berichtet die „Bild“ (Samstagausgabe) unter Berufung auf einen Referentenentwurf aus dem Ministerium.

Demnach soll es eine Änderung des Freibetrags für steuerpflichtige Körperschaften, Personenvereinigungen oder Vermögensmassen geben. Statt eines Freibetrags von 5.000 Euro soll es ab 2027 eine Freigrenze von 1.000 Euro geben, hieß es. Das soll rund 45 Millionen Euro Steuermehreinnahmen bringen.

Auch die Freibeträge für Gewinne aus Betriebsveräußerungen und Betriebsaufgaben sollen offenbar gestrichen werden. Bisher gilt hier ein Freibetrag von 45.000 Euro. Auch der Freibetrag für Gewinne aus der Veräußerung von Anteilen an Kapitalgesellschaften soll künftig entfallen, hieß es weiter. Das soll zusammen rund 300 Millionen Euro Steuermehreinnahmen bringen.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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