Der Deutsche Städte- und Gemeindebund (DStGB) fordert wegen der zunehmenden Waldbrandgefahr eine dauerhafte finanzielle Unterstützung der Kommunen durch Bund und Länder.
DStGB-Präsident Ralph Spiegler sagte der „Rheinischen Post“: „Die Bedrohungslage durch Waldbrände spitzt sich derzeit in mehreren Regionen zu. Sie ist sichtbare Folge des durch den Menschen verursachten Klimawandels.“ Er ergänzte, diese neue Situation bei der Brandbekämpfung bedeute für die kommunalen Feuerwehren eine zusätzliche Herausforderung und erfordere einen Paradigmenwechsel bei der Prävention von Bränden. Dies betreffe sowohl die Ausstattung der Feuerwehren mit den notwendigen technischen Mitteln zur Waldbrandbekämpfung als auch den sukzessiven Umbau der Wälder.
Spiegler fügte hinzu, die Finanzierung dieser Aufgaben übersteige die Möglichkeiten der Kommunen. Bund und Länder müssten deshalb dauerhaft finanziell unterstützen, denn es sei eine gesamtstaatliche Aufgabe, die Anpassung an den Klimawandel zu meistern. Auch hier würde eine Gemeinschaftsaufgabe Klimaschutz und Klimaanpassung im Grundgesetz entsprechende Voraussetzungen zum gemeinschaftlichen Vorgehen schaffen. Er argumentierte, vorausschauende Investitionen seien nachhaltiger und kostengünstiger, als erst dann zu handeln, wenn der Wald schon brenne. Diese Brände gingen mit nur schwer kontrollierbaren Gefahren für Feuerwehrleute und Bevölkerung sowie für die Vegetation einher.
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