Airbus-Aufsichtsratschef René Obermann: Globales KI-Abkommen nötig wie Atomwaffen-Kontrolle

Angesichts autonomer Hackerangriffe durch KI-Modelle fordert der Airbus-Aufsichtsratsvorsitzende René Obermann eine weltweite Anstrengung zur Kontrolle von Künstlicher Intelligenz. Man brauche „ein globales Abkommen, um KI beherrschbar zu machen – initiiert durch die USA und China unter Einbezug Europas, Indiens und anderer. Also harte Spielregeln, auch zwischen den im Moment rivalisierenden Großmächten“, sagte der ehemalige Telekom-Manager dem „Tagesspiegel“ (Montagsausgabe). Das Ganze werde schnell ähnlich bedeutsam sein wie die Begrenzung der Verbreitung von nuklearen Waffen.

Dass sich die rivalisierenden Mächte USA und China darauf einlassen, hält er für unabdinglich. „Wenn die beiden es nicht schaffen, ein verbindliches Modell auszuarbeiten, dem sich alle anschließen können, haben wir ein globales Problem, dessen Ausmaße wir gar nicht absehen können“, so Obermann.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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