Forsa: Merz erstmals unbeliebter als Weidel

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ist mit den vom Meinungsforschungsinstitut Forsa gemessenen Vertrauenswerten erstmals hinter AfD-Chefin Alice Weidel zurückgefallen. Merz verliert im aktuellen „Politiker-Ranking“ für RTL/ntv vier Punkte und fällt von 25 auf 21 Vertrauenspunkte. Bei allen anderen 17 der 18 Politiker, die bereits im Mai im Forsa-Politiker-Ranking berücksichtigt wurden, haben sich die Vertrauenswerte verbessert oder sind unverändert geblieben.

Weidel kommt dabei auf 22 Punkte. Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) und AfD-Co-Chef Tino Chrupalla bilden mit jeweils 20 Punkten das Schlusslicht des Rankings.

Wie bereits in den vergangenen Rankings liegt Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) auch im September mit 55 Vertrauenspunkten an der Spitze. Dahinter folgt die erstmals im Ranking berücksichtigte Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig (SPD), gleichauf mit NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) mit jeweils 50 Punkten. Wüst verbessert sich gegenüber Mai um drei Punkte.

Cem Özdemir (Grüne) folgt mit 46 Punkten auf Rang vier. Johann Wadephul (CDU) und Markus Söder (CSU) erreichen jeweils 39 Punkte. Söder legt gegenüber Mai um vier Punkte zu und zählt damit neben der neu ins Ranking aufgenommenen Manuela Schwesig zu den größten Gewinnern des aktuellen Politiker-Rankings. Es folgen Thorsten Frei (CDU) mit 34 Punkten und Alexander Dobrindt (CSU) mit 33 Punkten.

Matthias Miersch (SPD) und Felix Banaszak (Grüne) kommen auf jeweils 31 Punkte. Heidi Reichinnek (Linke), Lars Klingbeil (SPD) und Carsten Linnemann (CDU) erreichen jeweils 30 Punkte. Dahinter folgen Ines Schwerdtner (Linke) mit 28 sowie Franziska Brantner (Grüne) und Bärbel Bas (SPD) mit jeweils 27 Punkten.

1.504 Personen waren vom 23. bis 25. September 2026 befragt worden. Die Bewertung erfolgte dabei anhand einer Skala von 0 bis 100.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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