Bundesregierung besorgt über Gewalteskalation bei Protesten in Frankreich

Nach der Gewalteskalation bei Protesten in Frankreich blickt die Bundesregierung besorgt auf die Lage im Nachbarland.

Als enger Partner Frankreichs beobachte man natürlich die Lage vor Ort, sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes am Montag der dts Nachrichtenagentur. Bilder wie in Paris oder auch in Limoges sehe man mit großer Sorge. Es sei aber ein gutes Zeichen, dass es gestern „etwas ruhiger geworden zu sein scheint“.

„Insgesamt kann man vielleicht sagen, dass es notwendigen Austausch zu Fragestellungen und Debatten gibt, aber natürlich Gewalt in unseren Demokratien auf der Straße keinen Platz hat“, so die Sprecherin. Regierungssprecher Stefan Kornelius ergänzte auf Nachfrage, dass Frankreich trotz der Gewalteskalation als Partner weiterhin handlungsfähig sei.

Bei den Ausschreitungen am Wochenende in mehreren Städten waren Autos in Brand gesetzt und Schaufenster zerstört worden, in Limoges brannte das historische Rathaus nieder. Mindestens 2.400 Menschen wurden nach den Unruhen festgenommen.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Frankreich-Unruhen: Frankreichs Premierminister fordert „lokale Ausgangssperren“ zum Schutz von Geschäften

    Der französische Premierminister Sébastien Lecornu hat regionale Behörden aufgefordert, in einigen Städten am Montagabend „begrenzte“ Ausgangssperren zu verhängen. Die Maßnahmen sollen „teilweise“ und „lokalisiert“ sein, um Geschäfte zu schützen, nachdem…

    Dobrindt warnt vor Bündnis aus Linksextremisten und Migranten bei Protesten in Frankreich

    Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) warnt mit Blick auf die eskalierenden Proteste in Frankreich vor einem Bündnis aus Linksextremisten und Migranten.Wer nicht klar benenne, dass sich hier Linksextremisten und ein migrantisches…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert