Bundeswehr verstärkt Schutz gegen Spionage und Sabotage

Die Bundeswehr verstärkt ihren Schutz gegen Spionage und Sabotage. Durch die neuen Befugnisse für den Militärischen Abschirmdienst (MAD) sei es nun auch möglich, nicht mehr nur abgeschlossene Liegenschaften der Bundeswehr zu schützen, sondern auch Soldaten und ihre Familien, sagte eine Sprecherin des Verteidigungsministeriums am Freitag der dts Nachrichtenagentur.

Der aktuelle Fall eines in Brandenburg festgenommenen mutmaßlichen Spions, der im Dienste Russlands Rüstungsfirmen ausgespäht haben soll, zeige, dass die Bedrohungsszenarien durch ausländische Nachrichtendienste „sehr vielfältig“ seien. Staatlich gelenkte Nachrichtendienste nutzten „alle ihnen zur Verfügung stehenden Mittel, um Informationen zu erlangen, um Einfluss auszuüben, Sabotage vorzubereiten und die Interessen ihres Landes zu verfolgen“, sagte die Sprecherin.

Rüstungsunternehmen seien zwar kritische Infrastruktur, würden aber nicht direkt durch die Bundeswehr geschützt. Bei geheimdienstlichen Tätigkeiten arbeite man aber „natürlich eng zusammen mit den nationalen Partnern“.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Merz ruft Union auf CSU-Parteitag zur Geschlossenheit gegen Extremismus auf

    CDU-Chef und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat die Union zur Geschlossenheit aufgerufen. „Uns verbindet das tief empfundene Gefühl, Verantwortung für unser Land zu tragen. Eine gemeinsame Verantwortung“, sagte Merz am…

    Verivox-Auswertung: Unterbrechungen wegen Babypause kosten bis zu 222.000 Euro beim Vermögensaufbau

    Eine Babypause kann den langfristigen Vermögensaufbau deutlich schmälern. Wer wegen der Geburt eines Kindes vorübergehend weniger oder gar nichts in einen ETF-Sparplan einzahlt, kann bis zum Renteneintritt mit 67 Jahren…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert