US-Börsen uneinheitlich: Dow fällt 0,4 Prozent, Nasdaq 100 steigt 0,7 Prozent

Die US-Börsen haben sich am Dienstag uneinheitlich gezeigt. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 51.787 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,4 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 7.569 Punkten 0,4 Prozent im Plus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 28.180 Punkten 0,7 Prozent im Plus.

Die Nervosität an den Börsen mit Blick auf sogenannte „Künstliche Intelligenz“ bleibt groß. Bei den US-Zwischenwahlen, deren Ergebnisse in der Nacht zu Mittwoch erwartet werden, ist der Bau von Rechenzentren zum Wahlkampfthema geworden. Die steigenden Energiepreise im Umfeld der Rechenzentren, ihr hoher Wasserverbrauch und die Folgen für die Natur bewegen große Bevölkerungsteile. Sollte die in Wahlprognosen erwartete „Blue Wave“ den Demokraten eine Mehrheit in beiden Parlamentskammern bringen, könnte dies eine stärkere Regulierung von Sprachmodellen und Rechenzentren zur Folge haben.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Dienstagabend etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1191 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8936 Euro zu haben.

Der Goldpreis zeigte sich schwächer, am Abend wurden für eine Feinunze 3.924 US-Dollar gezahlt (-0,6 Prozent). Das entspricht einem Preis von 112,74 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis sank ebenfalls: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 104,40 US-Dollar, das waren 0,4 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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