Nach US-Midterms: Ex-Transatlantikkoordinator sieht keinen Kurswechsel in Washington unter Trump

Der Erdrutschsieg der US-Demokraten bei den Midterms ändert aus Sicht des Außenexperten der Unionsfraktion, Peter Beyer (CDU), nichts am Kurs von US-Präsident Donald Trump. „Für Deutschland und Europa heißt das: kein Kurswechsel in Washington, aber eine veränderte politische Dynamik“, sagte Beyer der „Rheinischen Post“.

Außenpolitisch verändere sich Trumps Handlungsspielraum zunächst nur begrenzt. Entscheidend bei den Wahlen sei am Ende der Geldbeutel gewesen, so der frühere Transatlantikkoordinator. Die hohen Lebenshaltungskosten seien Trumps politische Schwachstelle. Sein zentrales Versprechen, das Leben der Amerikaner bezahlbarer zu machen, sei „gescheitert“.

Für die Republikaner sei das Ergebnis ein Weckruf. „MAGA allein trägt keine Mehrheiten. Die Demokraten wiederum müssen beweisen, dass sie mehr können als Trump zu schlagen“, sagte Beyer.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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