Empathie in der frühkindlichen Bildung: Warum sie für unsere Gesellschaft so wichtig ist

Bundesfamilienministerin Karin Prien (CDU) setzt in der frühkindlichen und frühen Bildung auf die Förderung von Empathie.

„Empathiefähigkeit ist fundamental wichtig in einer Gesellschaft – sich in andere hineinversetzen, ihre Sichtweisen verstehen und ihre Gefühle nachvollziehen, das macht uns menschlich“, sagte sie der „Rheinischen Post“ (Mittwoch).

„Gerade in der frühkindlichen und frühen Bildung lässt sich Empathie auf vielfältige Weise fördern: durch kooperative Spiele, Erlebnispädagogik, eine offene, wertschätzende Kommunikation, auch durch nonverbale Kommunikation, durch Reflexion, Mentoring oder Programme zur Konfliktlösung und Verantwortungsübernahme. Denn nur wenn wir lernen, andere Meinungen auszuhalten und Konflikte empathisch zu lösen, kann ein solidarisches Zusammenleben gelingen.“ Prien weiter: „Es geht letztlich darum, dass Empathie eine wohlwollende Kompromissfähigkeit der demokratischen Mitte und einen respektvollen Umgang miteinander überhaupt erst ermöglicht.“

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Merz besucht Klingbeil in Niedersachsen: Koalitionsspitzen demonstrieren Einigkeit nach Streit

    Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat seinen Vize Lars Klingbeil (SPD) in dessen niedersächsischem Wahlkreis besucht.Das Bundespresseamt verbreitete über alle Kanäle harmonische Fotos und Videos von der Zusammenkunft am Mittwochabend. Während…

    Verdi-Chef Werneke: Bärbel Bas muss Arbeitnehmerrechte schützen – Appell zum 1. Mai

    Der Vorsitzende der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, Frank Werneke, fordert von SPD-Co-Chefin und Arbeitsministerin Bärbel Bas mehr Einsatz für Arbeitnehmerrechte. Das erwarteten die Gewerkschaften von ihr, sagte Werneke dem „Handelsblatt“ mit Blick…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert