US-Börsen uneinheitlich – S&P 500 und Nasdaq legen leicht zu, Dow nahezu unverändert

Die US-Börsen haben sich am Montag uneinheitlich gezeigt. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 42.762 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von rund einem Punkt im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 6.005 Punkten 0,1 Prozent im Plus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 21.798 Punkten 0,2 Prozent im Plus.

Die Hoffnung auf eine Annäherung zwischen den USA und China in den Handelsgesprächen in London haben am Montag das Börsengeschehen geprägt. Während die erhoffte Einigung insbesondere hinsichtlich sogenannter „Seltener Erden“ bislang nicht erreicht werden konnte, gaben sich Mitglieder der US-Regierung weiter optimistisch.

Auch der Hard- und Software-Entwickler Apple stand am Montag im Fokus. Auf seiner Entwicklerkonferenz stellte Apple das größte Design-Update für seine Betriebssysteme seit 2013 vor. Zudem wurden mehrere Funktionen mit sogenannter „Künstlicher Intelligenz“ (KI) vorgestellt. Das Hype-Thema KI nahm allerdings keinen zentralen Platz ein, sodass die Skeptiker unter den Marktteilnehmern, die Apple in diesem Bereich einen Rückstand gegenüber Wettbewerbern attestieren, ihre Meinung zunächst nicht ändern dürften.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Montagabend stärker: Ein Euro kostete 1,1424 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8754 Euro zu haben.

Der Goldpreis konnte profitieren, am Abend wurden für eine Feinunze 3.327 US-Dollar gezahlt (+0,5 Prozent). Das entspricht einem Preis von 93,63 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 67,02 US-Dollar, das waren 55 Cent oder 0,8 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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