Sachsen und Brandenburg fordern verlässliche Finanzierung der Sorbischen Stiftung

Die Ministerpräsidenten von Sachsen und Brandenburg, Michael Kretschmer und Dietmar Woidke, haben sich gemeinsam für eine Fortsetzung der Bundesfinanzierung der Stiftung für das sorbische Volk eingesetzt. In einem Brief an Bundeskanzler Friedrich Merz und den Bundesinnenminister plädieren sie für ein neues Finanzierungsabkommen ab 2026. Das aktuelle Abkommen läuft Ende dieses Jahres aus.

Kretschmer betonte die Bedeutung der sorbischen Kultur als Teil der sächsischen Identität.

Woidke verwies auf die jahrzehntelange Arbeit der Stiftung zur Bewahrung sorbischer Sprache und Traditionen. Beide Länder unterstützen trotz Haushaltsengpässen den vom Bund vorgelegten Entwurf für das neue Abkommen.

Die Stiftung fördert seit 1991 sorbische Kulturprojekte in der Ober- und Niederlausitz.

Derzeit erhält sie jährlich 23,92 Millionen Euro von Bund und Ländern. Die Ministerpräsidenten wollen die Verhandlungen noch in diesem Jahr abschließen.

  • Related Posts

    Handwerkspräsident: Umverteilung schafft kein Wirtschaftswachstum – Regierung ohne Reformkonzept

    Handwerkspräsident Jörg Dittrich hat der Bundesregierung mangelnden Reformwillen vorgeworfen.„Ich erwarte ein schlüssiges Gesamtkonzept. Davon ist in diesem Frühling der Reformen leider ebenso wenig zu sehen wie im vergangenen Herbst“, sagte…

    Julia Verlinden: Regierung muss Verbraucher auf steigende Gaspreise vorbereiten

    Julia Verlinden, stellvertretende Fraktionschefin und Energieexpertin der Grünen, fordert die Regierung auf, Verbraucher auf steigende Gaspreise vorzubereiten.„Wenn die Straße von Hormus weiter gesperrt bleibt, werden wir auch im Winter hohe…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert