Afrikanische Schweinepest in NRW nachgewiesen: Kreis Olpe betroffen

In Nordrhein-Westfalen ist erstmals ein Fall der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei einem Wildschwein nachgewiesen worden. Das Friedrich-Loeffler-Institut bestätigte am Montag den Befund bei einem verendeten Tier im Kreis Olpe. Das schleswig-holsteinische Landwirtschaftsministerium ruft angesichts der Entwicklung zu erhöhter Wachsamkeit auf.

Landwirtschaftsstaatssekretärin Anne Benett-Sturies bekräftigte die Bedeutung strikter Biosicherheitsmaßnahmen. `Die aktuellen Seuchengeschehen zeigen, wie wichtig Prävention ist`, sagte sie. Besonders Schweinehalter und Jäger müssten Vorsichtsmaßnahmen beachten, um eine Ausbreitung zu verhindern.

In Schleswig-Holstein gelten seit August 2024 verstärkte Präventionsmaßnahmen, darunter eine Aufwandsentschädigung für die Beprobung von verendetem Schwarzwild. Die ASP ist für Menschen ungefährlich, aber für Schweine tödlich. Einen Impfstoff gibt es bisher nicht.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

  • Related Posts

    Kreml-Partei gewinnt wie erwartet Parlamentswahlen in Russland

    In Russland hat die Regierungspartei „Einiges Russland“ die Parlamentswahlen wie erwartet klar gewonnen. Laut Nachwahlbefragungen kam sie auf rund 49 Prozent der Stimmen. Das ist ein leichtes Minus im Vergleich…

    DIW-Chef Marcel Fratzscher nennt Tankrabatt teuer, sozial ungerecht und ökonomisch kontraproduktiv

    Der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, hat die Entscheidung der Bundesregierung für einen neuen Tankrabatt scharf kritisiert. „Der erneute Tankrabatt ist teuer, sozial ungerecht und ökonomisch…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert