Niedrigwasser in Spree und Schwarzer Elster erreicht kritische Werte

Die anhaltende Trockenheit in Brandenburg hat zu einem starken Rückgang der Wasserstände in Spree und Schwarzer Elster geführt. Von Februar bis Mai fiel so wenig Regen wie seit 2003 nicht mehr, teilte das Landesamt für Umwelt mit.

Selbst der feuchtere Juni habe daran bisher nichts ändern können.

Die Abflüsse in der Spree liegen am Unterpegel Leibsch mit 3,5 Kubikmetern pro Sekunde deutlich unter dem Mindestwert von 4,5 Kubikmetern. Die Talsperre Spremberg erhöhte ihre Abgabe auf 9,8 Kubikmeter pro Sekunde, um die Situation zu stabilisieren.

In der Schwarzen Elster werden nur noch 186 Liter pro Sekunde am Wehr Kleinkoschen gemessen.

Das Landesamt hat erste Maßnahmen des Niedrigwasserkonzepts umgesetzt. Dazu gehört die Reduzierung von Wasserentnahmen aus der Spree für Grabensysteme wie den Hammergraben.

Der Senftenberger See unterstützt die Schwarze Elster mit zusätzlichem Wasser, wodurch sein Pegel bereits auf 98,85 Meter gesunken ist.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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